Lies dich selbst (Read Yourself) is the first book in which face reader Eric Standop turns the direction around: instead of reading other people, you learn to read yourself. 19 stories from his practice, 16 exercises, 21 illustrations and 2 self-tests make it something to work with rather than something to look up. One of the exercises, the Zen Eye Reflection, is set out in full on the German version of this page. Published in German only on 17 October 2026, paperback, 240 pages, 22.00 euros, ISBN 978-3-7589-0339-7.
What the book is about
Eine Übung aus dem Buch: die Zen Eye Reflection

Eric Standop bei der Übung.
Die Zen Eye Reflection ist eine tägliche Übung aus „Lies dich selbst“, die Eric Standop selbst entwickelt hat. Sie dauert drei Minuten und braucht nur einen Spiegel: Du hältst den Blick in deinen eigenen Augen, so ruhig, wie du ihn sonst nur mit einem anderen Menschen hältst. Sie steht hier vollständig.
Als junger Schüler in Hongkong wurde Eric Standop von seinem Lehrmeister allein zurückgelassen, in einem verdunkelten Raum, ohne Angabe, wann er wiederkommen würde. Was er bekam, war ein Spiegel mit Bambusrahmen und ein Satz:
„Wenn Licht hereinfällt, schau hinein.“
Vier Tage lang suchte er darin ein Bild. Am Ende stand nicht das, was er erwartet hatte:
„Irgendwann wurde klar, dass sich nicht das Sehen verändert hatte, sondern das Weggehen davor.“
Was du brauchst: einen Spiegel, drei Minuten, einen Ort ohne Ablenkung
- 01
„Stelle oder setze dich vor einen Spiegel. Wenn möglich, nutze das natürliche Licht des Morgens. Richte dich ruhig auf. Deine Schultern lösen sich. Dein Atem wird gleichmäßig.“
- 02
„Jetzt lenke deinen Blick in deine eigenen Augen. Du brauchst weder zu suchen noch zu prüfen, lass ihn einfach dort ankommen. Halte diesen Blick so, wie du ihn sonst nur mit einem anderen Menschen hältst. Ruhig und unmittelbar, ganz nah bei dir. Bleibe genau hier, für etwa 3 Minuten. Für diesen Moment geht es um nichts anderes als um diesen Kontakt. Es ist gut möglich, dass dein Blick abschweift, dass du dir selbst nicht lange in die Augen schaust, dass ein Impuls entsteht, auszuweichen. Sobald du es bemerkst, kehre ruhig zurück in deine eigenen Augen. Bleibe mit deiner Aufmerksamkeit genau dort, wo dein Blick dir selbst begegnet.“
- 03
„Mit der Zeit werden feine Veränderungen sichtbar: feine Regungen im Gesicht, Mikrobewegungen in den Augen, ein kurzes Zögern, ein sich lösender oder sammelnder Ausdruck. Du beginnst, dich nicht nur zu sehen. Du beginnst, dich wirklich wahrzunehmen.“
- 04
„Eine Frage kann auftauchen: Bin ich gerade wirklich da? Wie begegne ich mir in diesem Moment? Die Antwort entsteht als unmittelbare Erfahrung.“
- 05
„Bleibe noch einen Moment. Dann löse den Blick langsam, ohne ihn abzubrechen. Nimm wahr, was bleibt.“
„Am Anfang kann diese Begegnung ungewohnt sein. Manchmal entsteht Widerstand, manchmal Unsicherheit. Wenn du bleibst, verändert sich etwas: Aus Beobachtung wird Kontakt. Aus Kontakt wird Vertrautheit. Aus Vertrautheit entsteht Verbindung. Und genau darin liegt die eigentliche Bewegung. Du musst dich nicht erst finden. Du beginnst, dich zu sehen. Jetzt. In deinem eigenen Blick.“
„Ich nannte die Übung Zen Eye Reflection. Sie verbindet drei Ebenen, die mich über lange Zeit hinweg begleitet und geprägt haben. Da ist die stille Präsenz aus dem Zen, die nichts erzwingt und dennoch alles sichtbar werden lässt. Da ist die unmittelbare Selbstwahrnehmung im eigenen Blick, dieser direkte Kontakt, der entsteht, wenn man sich selbst nicht ausweicht. Dazu kommt die Erfahrung aus dem Mian Xiang, in der das Gesicht nicht nur als äußere Form erscheint, sondern als Ausdruck innerer Energie, als etwas, das gelesen und gespürt werden kann.“
„Die Wirkung dieser Übung liegt in der Wiederholung.“
„Am meisten Wirkung entfaltet diese Übung, wenn sie zu Beginn des Tages durchgeführt wird.“ Erics Lehrmeister hat diesen Augenblick so beschrieben: „Im Licht des Morgens entsteht der klarste Kontakt.“
Die Übung steht im Buch zusammen mit 15 weiteren.
What you find in the book
You do not only read, you practise. 16 exercises put you to work.
Two points where you check the result on yourself instead of taking the book's word for it.
You read people, not theory. From Eric Standop's practice, no constructed cases.
You do not have to picture it yourself. The drawings show what the text describes.
Paperback, 240 pages, 22.00 euros. Published on 17 October 2026, in German only.
Zwei Geschichten aus dem Buch
19 Geschichten stehen im Buch, alle aus Erics Praxis. Zwei davon im Auszug:

Der Mann, der nicht fühlen wollte
Ein Gespräch auf einem Anwesen im Silicon Valley. Er hat alles versucht und versteht alles. Verändert hat sich nichts.
„Ich brauche ein besseres Modell.“
Ich schüttelte leicht den Kopf. „Nein. Sie brauchen weniger.“
Er runzelte die Stirn. „Weniger?“
„Weniger Verständnis. Weniger Kontrolle. Weniger Interpretation.“
Er lehnte sich zurück. „Das ergibt keinen Sinn. Fortschritt entsteht durch bessere Modelle.“
„In Ihrer Welt.“
„In jeder Welt.“
Ich beugte mich zu ihm und berührte mit meiner Hand seine Schulter. „Dann lassen Sie uns das doch mal testen.“
Er verschränkte die Arme. „Ich höre.“ Seine Worte passten nicht zu seiner Körpersprache.
Ich ließ mich nicht beirren: „Stellen Sie sich vor, ich gebe Ihnen ein perfektes Modell. Es ist vollständig und logisch. Es ist statistisch belegt, praktisch unangreifbar.“
„Das wäre ideal.“
„Und jetzt stellen Sie sich vor, es ändert trotzdem nichts.“
Er sah mich direkt an. „Dann ist das Modell falsch.“
„Oder“, sagte ich ruhig, „Sie benutzen Modelle, um nichts fühlen zu müssen.“
Er hielt kurz inne, atmete langsam aus. „Das ist nun eine sehr gewagte These.“
„Ist sie aus Ihrer Sicht falsch?“
„Falsch oder nicht – ich treffe Entscheidungen nicht auf Basis von Gefühlen.“
„Vielleicht sitzen Sie genau deshalb hier.“

Die Frau, die sich schief sah
Lisa, Anfang vierzig, sagt gleich zu Beginn: „Ich mag mein Gesicht nicht“, und: „Es ist nicht hässlich, aber furchtbar schief.“ Eric findet kaum einen Unterschied.
„Ich drehe es auf Fotos immer ein wenig, damit es … besser aussieht.“
„Und was passiert, wenn du es nicht tust?“
„Dann fühle ich mich unwohl.“
„Nicht falsch?“
„Unwohl trifft es besser.“
„Unwohl ist ein Gefühl. Kein Beweis.“
Etwas in ihrem Blick veränderte sich, die Rosafärbung in ihren Wangen verblasste ein wenig, die Kümmerfalte glättete sich leicht.
„Du meinst … ich habe das größer gemacht, als es ist?“, fragte sie vorsichtig.
„Ich glaube, du hast nur gelernt, es ständig anzuschauen. Alles, was wir ständig anschauen, wächst.“
Beide Geschichten stehen vollständig im Buch, zusammen mit 17 weiteren.
Why your own face is harder to read than anyone else's
For over twenty years Eric Standop's work was work on other people: executives facing decisions, teams in conflict, people at turning points. His earlier books pass on exactly that, how to see in someone else what they do not say out loud.
With your own face that practice fails. You see it every day and still never look at it. What you look for in the mirror you have long since decided. That is why Lies dich selbst works with exercises and self-tests instead of pure theory: they lead your gaze to where habit usually steers it past.
The book does not judge. It makes no health claims and does not replace a conversation with professionals.
Who it is written for, and who it is not for
The book fits you if you know Eric's earlier books and now want to turn the view on yourself. Or if you have never had anything to do with face reading: Lies dich selbst starts with the basics, no prior knowledge needed.
It does not fit you if you want to learn to read other people. Ich lese dich and Read the Face are written for that, this book goes the other way. And it does not fit if you are looking for a health reading: the book makes no diagnosis and answers no medical questions.
Which book by Eric Standop first?
There are several ways in, and they lead to different places:

Lies dich selbst (2026)
The right start if it is about you. Exercises and self-tests, no prior knowledge needed.

Ich lese dich (2020)
The way in if you want to understand other people better: the basics of face reading.

Ich lese deine Lebensaufgabe (2022)
Explores how talents and vocation show in the face.

If you want to start with yourself, start with Lies dich selbst. Everything else builds on it or beside it, not above it.
Who guides you through the book

Over 15,000 faces in 22 countries. That is where Eric Standop learned what he writes about faces, not from theory. He learned his craft studying under masters across three continents, and his publisher GU describes him as a world-renowned master of face reading.
He has written 17 books in 9 languages, among them Read the Face with St. Martin's Essentials. In 2018 he spoke at TEDxBeaconStreet, and his clients include leaders such as Ric Elias, co-founder and CEO of Red Ventures. Anyone who has read that many faces also knows the places where people avoid themselves.
If you are looking for a personal perspective after reading, you will find it in Executive Advisory with Eric Standop: confidential guidance for decisions that turn on people. If you want to go deeper into the method, the way is the Mentorship, limited to eight places.
Companies that work with Eric

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The book at a glance
Title: Lies dich selbst: Selbstwahrnehmung stärken, innere Ruhe finden – Dein Weg zu dir selbst mit der Facereading-Methode
Author: Eric Standop
Publisher: GU (Gräfe und Unzer), HarperCollins Germany
Published: 17 October 2026
Format: Paperback, 240 pages
Price: 22.00 €
Language: German
ISBN: 978-3-7589-0339-7
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Lies dich selbst is available wherever books are sold. You can order here:
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Frequently asked questions
Was ist die Zen Eye Reflection?
Die Zen Eye Reflection ist eine tägliche Übung aus „Lies dich selbst“, die Eric Standop selbst entwickelt hat. Sie dauert drei Minuten und braucht nur einen Spiegel: Du hältst den Blick in deinen eigenen Augen, so ruhig, wie du ihn sonst nur mit einem anderen Menschen hältst. Sie steht hier vollständig.
I have already read Ich lese dich. Is this book still worth it?
Yes, because it goes in the other direction. Ich lese dich teaches you to read other people. Lies dich selbst applies the same observation to you, with exercises and two self-tests instead of pure theory.
Is Lies dich selbst a health guide?
No. It is a book about self-perception and orientation. It makes no medical diagnosis, no health claims, and does not replace professional advice.
How does the book approach your own face?
Through three routes: decoding the language of the body, listening to the stories your face tells, and recognising the patterns in your own behaviour. It is carried by the exercises and self-tests, not by pure theory. Explicitly not self-optimisation, but orientation.
Is there an e-book or an audiobook?
An audiobook is planned. Nothing has been confirmed for an e-book edition. As soon as the publisher announces dates, they will appear here.
Is the book available in English?
No. Lies dich selbst is published in German only. Eric Standop's English book is Read the Face (St. Martin's Essentials).
Working with Eric
If you would rather have Eric's method applied to your own situation than read about it, the way there is short.
You book an introductory call, brief and confidential. You clarify the question, the setting and the format. Only then do you decide whether and how to work together. No obligation, in English or German, worldwide.
The Facereading Academy, founded by Eric Standop, is a centre for the art of face reading. It combines traditional knowledge with modern science and shows what the face says about personality, strengths and life goals.